So vermeiden Sie unerwünschten Besuch durch Marder in Ihrem Haus

So vermeiden Sie unerwünschten Besuch durch Marder in Ihrem Haus

Die unerwünschten Besucher auf Dachböden, in Scheunen oder Ställen und in Autos sind hierzulande in der Regel Steinmarder. Sie gehören zu den hundeartigen Raubtieren, zu denen beispielsweise auch Wiesel, Nerze oder Dachse zählen. Eigentlich handelt es sich bei ihnen um hübsche, possierliche Tiere, die für den Menschen ungefährlich sind. Sie haben einen langen, schlanken Körper mit kurzen Beinen und einem beeindruckenden buschigen Schwanz. Der Steinmarder besitzt ein grau-braunes Fell mit einem weißen Kehlfleck.

Er wird 40 bis 55 cm groß, hinzu kommt der 22 bis 30 cm lange Schwanz. Ein ausgewachsener Steinmarder wiegt 1 bis 2,5 kg. Da die Tiere nachtaktiv sind, bekommt man sie meist nicht zu sehen. Steinmarder sind Kulturfolger und fühlen sich in der Nähe des Menschen ausgesprochen wohl. Leider machen sie sich aber oft sehr unliebsam bemerkbar. Dann heißt es: Marder vergrämen.

Wie macht sich ein Marderbesuch bemerkbar?

Marder verstecken sich gerne auf dem Dachboden, in Scheunen oder Ställen und im Motorraum von Autos. In Fahrzeugen fällt ein Marderbesuch leider meist erst auf, wenn die ersten Schläuche durchgebissen sind. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch richtig gefährlich werden, wenn es sich dabei z. B. um Bremsschläuche handelt. Auf dem Dachboden fällt der Marder meist durch den von ihm produzierten Lärm auf. Dabei richtet er in mehrfacher Hinsicht Schaden an. Um auf den Dachboden zu gelangen, muss er Teile des Daches zerstören. Er hinterlässt außerdem Kot und Urin sowie oft Nahrungsreste. Dies führt zu einer Geruchsbelästigung. Außerdem sickern Kot und Urin mit der Zeit durch den Boden durch und hinterlässt auf den Decken der darunterliegenden Räume Flecken. Diese sind nur schwer zu entfernen. Da der Steinmarder ein Allesfresser, aber auch ein Raubtier ist, tötet er Kaninchen oder Hühner, wenn er in deren Ställe eindringen kann.

Wie können Sie einen Marder vergrämen?

Es gibt verschiedene Hausmittel, um einen Marder aus dem Haus, Stall oder Auto zu vertreiben. Allerdings ist es wesentlich besser, den Marder von vorneherein abzuschrecken, als ihn zu vertreiben, nachdem er sich eingenistet hat. Dann kann es Ihnen nämlich passieren, dass der Marder sich zwar kurzfristig vergraulen lässt, nach einiger Zeit aber wieder zurückkommt. Töten dürfen Sie Steinmarder nicht, sie stehen unter Naturschutz. Zur dauerhaften Marderabwehr hat sich HOT-CHILI-Marderspray bewährt. Oft genannte Hausmittel, die als Marderschreck dienen sollen, sind:

  • Die Marderfalle - hierbei handelt es sich um eine Lebendfalle. Am Häufigsten wird die Kastenfalle angeboten. Diese Marderfalle besteht entweder aus Holz, aus stabilem Draht oder einer Kombination dieser beiden Materialien. Ist der Marder in der Falle gefangen, bringen Sie ihn möglichst weit weg und lassen ihn dort laufen. Diese Methode ist vielversprechend, falls der Marder in die Falle geht. Dies ist leider nicht sicher, da er sehr misstrauisch und vorsichtig ist.
  • Ultraschall zur Marderabwehr: Ultraschall funktioniert im Prinzip recht gut als Marderschreck. Allerdings brauchen Sie zum Betrieb des Gerätes Strom - entweder aus der Hausleitung oder aus einer Batterie. Soll eine größere Dachfläche oder ein großer Stall geschützt werden, sind wahrscheinlich auch mehrere Geräte erforderlich. Menschen hören die Ultraschalltöne nicht, Hunde aber schon. Für Hundebesitzer ist Ultraschall daher eventuell keine optimale Methode.
  • Menschen-, Katzen- oder Hundehaare an der Eintrittstelle auslegen: Diese Methode funktioniert höchstens zufällig. Außerdem hat sie den Nachteil, dass Sie die genaue Eintrittsstelle des Marders kennen müssen.
  • Ähnliches gilt für Klosteine, die auch gerne als Marderschreck angepriesen werden.
  • Dem Marder den Zutritt durch Draht oder Ähnliches erschweren: Das kann bei einem Fahrzeug funktionieren, wenn es auf Draht geparkt wird. Marder laufen nicht gerne über Draht und suchen sich so oft einen anderen Unterschlupf. Bei der Größe eines Daches und speziell bei einem Reetdach ist das aber nicht machbar.
  • Marder sollen auch auf bestimmte Gerüche empfindlich reagieren. Dazu gehören Haarspray, Salmiakgeist, Petroleum, Dieselöl und Mottenkugeln. Um dies auszuprobieren, müssen Sie natürlich die genaue Einstiegsstelle des Marders kennen. Der Erfolg ist eher fraglich.
  • Durch laute Musik können Marder vertrieben werden. Das funktioniert im Prinzip auch wirklich. Problematisch ist allerdings, dass Marder nachtaktive Tiere sind. Während der ganzen Nacht laute Musik laufen zu lassen, können Sie höchstens auf einem einsam gelegenen Hof realisieren. Außerdem vertreiben Sie damit nicht nur den Marder, sondern auch den eigenen Schlaf.

Wie wirkt der Marderschreck Abwehrspray?

Der Marderschreck Abwehrspray enthält Capsaicin. Das ist der Stoff, der bei Chilli- und Peperoni-Schoten für den scharfen Geschmack sorgt. Dieser natürliche Stoff wird aus verschiedenen Pfefferpflanzen aus Mittel- und Südamerika, aus der Karibik und aus Indien gewonnen. Diese Pflanzen sind die weltweit schärfsten Chilli- bzw. Pfefferschoten. Dieses Capsaicin wird aufbereitet und ist hoch konzentriert in dem Marderabwehrspray enthalten. Alle durch Marderverbiss gefährdeten Stellen werden mit dem Spray eingesprüht. Während des Sprühens schäumt das Spray etwas auf. Dadurch verteilt es sich gleichmäßig über die eingesprühte Fläche und bildet dort einen transparenten Film. Die Wirkung dieses Films hält ungefähr ein Jahr an. Versucht ein Marder nun, an dieser Stelle beispielsweise das Reet-Dach aufzubeißen, „verbrennt“ er sich die Schnauze. Das durch das Capsaicin hervorgerufene Brennen auf der Haut und den Schleimhäuten hält eine Weile an, vergeht dann aber von selber.

Ist der Marderschreck Abwehrspray umweltfreundlich?

Alle Inhaltsstoffe des Mardersprays sind farb- und geruchlos. Sie sind ph-neutral und ungiftig. Der Kontakt mit dem Spray ist für den Marder zwar unangenehm, aber ungefährlich. Dasselbe gilt für andere Tiere, die ungewollte mit dem Spray in Berührung kommen. Hat das Spray den Marder wirkungsvoll vertrieben, können die Reste des Sprays mit einem Dampfstrahler problemlos entfernt werden. Während der Arbeit mit dem Marderabwehrspray sollten Sie darauf achten, dass es nicht mit den Augen oder Schleimhäuten in Kontakt kommt. Waschen Sie sich anschließend gründlich die Hände, um eventuelle Rückstände des Sprays zu entfernen. Das Spray sollte auf jeden Fall außerhalb der Reichweite von Kindern aufgehoben werden.

Fazit:

Es gibt eine einfache, tier- und umweltfreundliche Methode, um Steinmarder zuverlässig von Dachböden, Scheunen, Ställen oder Fahrzeugen fernzuhalten. Das Marderschreck Abwehrspray ist kostengünstig und schnell aufgetragen. Damit vermeiden Sie Ärger sowie beträchtliche Kosten und Gefahren durch Marderverbiss. Das aus natürlichen Bestandteilen hergestellte Spray vergrault den Marder, ohne ihm zu schaden oder ihn gar zu töten. Bleiben Sie auf der sicheren Seite - mit dem Marderschreck Abwehrspray.

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