Traditionelle Dachfenster

Gusseiserne Fenster haben über Generationen die Ästhetik von Reetdach- und anderen denkmalgeschützten Häusern geprägt. Dieses Flair ist in den letzten fünfzig Jahren verloren gegangen: Die stilechten Ambientefenster, die so perfekt zum Naturmaterial Reet passen, wurden meist durch moderne, in großen Serien gefertigte Stahl- und Aluminumkonstruktionen ersetzt, die zwar ihre Funktion erfüllen, in der historischen Form jedoch zu wünschen übrig lassen. Einige Althausbesitzer versuchen auch, im Internet oder bei Händlern gebrauchter Baumaterialien alte Gusseisenfenster zu erwerben, die es jedoch meist nicht in der erforderlichen Größe gibt, vom Erhaltungszustand und den Anforderungen an moderne Wärmedämmung ganz zu schweigen. Hiss Reet bietet für dieses Problem jetzt eine Lösung an: Ambientefenster für Reetdächer – mit der Ästhetik von Damals und dem Komfort moderner Fenster. Sie vereinen das Beste aus beiden Welten, der von Anno dazumal und der heutigen.

Gusseiserne Fenster haben über Generationen die Ästhetik von Reetdach- und anderen denkmalgeschützten Häusern geprägt. Dieses Flair ist in den letzten fünfzig Jahren verloren gegangen: Die... mehr erfahren »
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Traditionelle Dachfenster

Gusseiserne Fenster haben über Generationen die Ästhetik von Reetdach- und anderen denkmalgeschützten Häusern geprägt. Dieses Flair ist in den letzten fünfzig Jahren verloren gegangen: Die stilechten Ambientefenster, die so perfekt zum Naturmaterial Reet passen, wurden meist durch moderne, in großen Serien gefertigte Stahl- und Aluminumkonstruktionen ersetzt, die zwar ihre Funktion erfüllen, in der historischen Form jedoch zu wünschen übrig lassen. Einige Althausbesitzer versuchen auch, im Internet oder bei Händlern gebrauchter Baumaterialien alte Gusseisenfenster zu erwerben, die es jedoch meist nicht in der erforderlichen Größe gibt, vom Erhaltungszustand und den Anforderungen an moderne Wärmedämmung ganz zu schweigen. Hiss Reet bietet für dieses Problem jetzt eine Lösung an: Ambientefenster für Reetdächer – mit der Ästhetik von Damals und dem Komfort moderner Fenster. Sie vereinen das Beste aus beiden Welten, der von Anno dazumal und der heutigen.

 

Stilgerecht wie Anno dazumal
Die typischen Features alter Gusseisenfenster greifen die modernen Ambientevarianten in stilechter Weise auf: Die historische Sprossenteilung mit den schlanken Metallprofilen und der Bogensegmentform fügt sich stilecht in Reet- und andere historische Dächer ein. Wie es früher üblich war, lassen sich die Ambientefenster ganz öffnen und mit einem 38 Zentimeter langen, schmiedeeisernen Feststeller in vier Stufen arretieren. Es gibt auch eine Lüftungsposition, etwa für Wäscheböden.

Geeignet sind die modernen Ambientefenster im alten Stil sowohl für Giebel-, Mansard- oder Walmdach und sie können wegen der fest angebrachten Montageplatte problemlos mit allen Deckmaterialien wie Reet, Dachpfannen, -ziegeln, Schindeln oder Schiefer verwendet werden.

 

 

Mit der Technik von heute der Tradition entsprechen
Die Ambientefenster bieten neben ihrer reetgerechten Retrooptik Eigenschaften, die modernster Bauphysik und Montagefreundlichkeit gerecht werden. Hinter der historischen Optik steckt jede Menge Wärmeenergiespareffizienz:
• Die Glasscheibe (HR-Glas mit einem U-Wert von 1.1) ist mit Argon gefüllt
• Statt aus Gusseisen, das häßliche Rostnarben auf dem Dach hinterlassen kann, bestehen die Fensterrahmen und die Profile aus 3 mm dickem Stahl.
• Der wärmegedämmte Innenkasten ist zweiwandig aufgebaut und verhindert so Wärmebrücken
• Als Abdichtung fungiert ein zweilippiges EPDM-Profil (synthetischer Kautschuk)
• Scharniere und Bänder sind besonders haltbar, da aus korrosionsfreiem Edelstahl.
• Alle Metallteile sind außerdem gesandstrahlt, verzinkt und zweischichtig schwarz (RAL 9005) pulverbeschichtet.
• Statt des historischen Fensterkits, der gerade unter Witterungseinflüssen leicht bröckelt, wird schwarzer, flexibler und UV-beständiger Kit verwendet.
• Für das fertig eingebaute Fenster ergibt sich ein U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) zwischen 1.36 und 1.55 w/m2K.

Aufgrund ihrer energiesparenden Eigenschaften werden die Ambientefenster auch häufig für die Sanierung historischer Industriebauten verwendet, wo es darauf ankommt, großflächige Wohn- und Büroebenen ressourcenschonend einer neuen Bestimmung zuzuführen.

 

Maße und Einbau der Ambientefenster
Die stilgerechten Ambientefenster für Reet- und andere Dächer sind in drei Varianten, jeweils mit vertikaler Sprosseneinteilung und oben gebogen, erhältlich. Wählbar sind die Außenmaße 1447 mm x 948 mm, 977,5 mm x 800 mm, 877,5 mm x 600 mm. Die Reetdachfenster im Stil von Anno dazumal sind leicht zu montieren.

Um sie gut zur Geltung kommen zu lassen, wird empfohlen, das Innenfutter konisch zu gestalten und so den Lichteinfall zu optimieren. Dafür muss der Fachhandwerker allerdings im Dachstuhl genügend Platz vorsehen. Das Retrofenster wird auf die Dachlatten gesetzt. Bei Dachziegeln oder Schiefer ist es empfehlenswert, eine Aussparung in den Dachlatten einzuplanen, damit die Montageplatte mit der Oberkante der Dachlatte eine Ebene bildet. Dann wird die Bleianschlussschürze in das Edelstahl-U-Profil hinter das Fenster gelegt und durch Umbiegen der Kanten befestigt. Jetzt kann das Dachfenster in die Aussparung gesetzt und der Feststeller montiert werden.

Das Dachfenster kann dann in den vorgesehenen Löchern festgeschraubt werden. Es sollte dabei geschlossen sein, damit sich die Montageplatte nicht verformt. Die Unterdachfolie rund um das Fenster sollte dicht angearbeitet werden. Für die Winddichtheit sollte die Folie mit der Montageplatte verleimt werden.

Dann wird das Dachmaterial rund um das Fenster angebracht – es sollte die Montageplatte ausreichend überlappen (um+/- 5 cm). Dazu sollten rund 2-3 cm Freiraum rund um das Fenster vorgesehen werden, um die Rinne von Blättern oder Ästen freizuhalten. Dann die Bleiabschlussschürze an die Dachziegel anschließen lassen. Mit dem Treibhammer die Bleischürze über die Dachziegel treiben. Dann folgt das Innenfutter.

Die Isolierung rund um das Fenster muss sorgfältig angearbeitet werden. Wichtig: Die Dampfsperre rund um den Innenrahmen gut anarbeiten und immer einen Luftspalt zwischen Innenfutter und Dampfsperre lassen. Das Innenfutter sollte an die Umschlagkante des Innenrahmens anschließen. Um Kondenswasser zu vermeiden, sollte die Montageplatte vollständig hinter dem Innenfutter verschwinden.


In bester Schmiedetradition gefertigt
Früher gab es zwei Wege, an ein Eisenfenster zu kommen: Entweder man ließ es sich vom Dorfschmied nach Maß gestalten oder man bestellte in einer der vielen Eisengießereien, die es gerade um 1900 gab, ein oder mehrere Exemplare aus dem Katalog.

Die modernen Ambientedachfenster in Retrooptik werden dagegen mit aufwendiger Manufakturarbeit in einer Schmiede hergestellt. Erfahrene Schmiede, Dachdecker, Metallbauer und Ingenieure bringen dabei täglich ihr Wissen ein. Über ein Jahrzehnt praktische Erfahrung stecken hinter den Ambientefenstern – und dazu jede Menge Know how im Umgang mit historischen und neuen Baustoffen. Ambientefenster heißen sie deswegen, weil sie eine perfekte Harmonie mit dem baulichen Umfeld eingehen und die Merkmale zitieren, die früher Bauernhäuser, Mühlen oder frühe Industriegebäude prägten. Fenster sind immer auch Blickpunkte, zum Beispiel in einem Reetdach, und keineswegs Nebensache. Dabei sind die Ambientefenster wartungsfrei und wesentlich langlebiger als ihre historischen Vorbilder.


Wie Gusseisenfenster zum Liebhaberobjekt wurden
Die Entwickler der Ambientefenster haben sich auch intensiv mit der Geschichte der gusseisernen Ausblicke beschäftigt. Sie sind heute ein fester und stilbildender Bestandteil vieler historischer Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen. Die ältesten, noch erhaltenen Gusseisenfenster sind weit über 100 Jahre alt. Erst Mitte des 14. Jahrhunderts wurden in Europa die ersten Töpfe und Pfannen gegossen. Mitte des 15. und 16. Jahrhunderts erlebt Gusseisen einen Boom, die Produktion war aber weiterhin sehr teuer und umständlich.

Im 17. Jahrhundert wurde der Schmelzprozess durch den Einsatz von Holzkohle verbessert: Mit dem Fortschreiten der Industrialisierung wurden immer mehr Schmiedeteile (Fenster, Zäune, Verzierungen) an Häusern durch Gusseisen ersetzt, das seit dem 18. Jahrhundert aus der Architektur nicht mehr wegzudenken ist.

Im Internet hat sich mittlerweile ein richtiger Liebhabermarkt für historische Gusseisenfenster entwickelt, die oft zu überzogenen Preisen gehandelt werden: Rechnet man die Investition plus die Kosten die aufwendige Sanierung des guten Stücks zusammen, ist ein neues Ambientefenster im alten Stil oft die wesentlich günstigere Lösung.

 

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